
Château Fonroque 2013
Wetterbedingungen des Jahrgangs
Der Winter und der Frühlingsanfang waren kalt und von leicht überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen geprägt, was zu einer Verzögerung des Vegetationsverlaufs führte. Im Mai und Juni fielen erhebliche Niederschläge, sowohl hinsichtlich der Gesamtniederschlagsmenge als auch der Anzahl der Regentage (28 Tage im Libournais in diesen beiden Monaten). Die starken Regenfälle rund um die Blütezeit (stellenweise mehr als 120 mm innerhalb einer Woche) führten zu Verrieselung und Kleinbeerigkeit in außergewöhnlichem Ausmaß.
Die Feuchtigkeit ging mit niedrigen Temperaturen einher, wodurch trotz des starken Befalls eine explosionsartige Ausbreitung des Mehltaus verhindert werden konnte. Der Sommer war zwar spät, aber heiß und sonnig, mit starken Gewittern im Juli und Anfang August. Diese sommerlichen Bedingungen ermöglichten ein schnelles Wachstum und den teilweisen Aufholprozess des Vegetationsrückstands. Die Reifephase setzte aufgrund des hohen Wassergehalts im Boden erst spät ein. Der Herbst war feucht.
Auf einigen Parzellen musste die Lese vorverlegt werden, da die Trauben kurz vor Erreichen ihrer optimalen Reife sehr anfällig für Graufäule wurden.
Gesamtfläche des Weinbergs
Anbaugebiet
Ernte-Rebsorten
Erntezeiten
Weinbereitung
Anbaumethode
Tierhaltung
Verkostung
Die Harmonie entsteht dank einer minimalistischen, sehr schonenden Weinbereitung. In einem solchen Jahrgang täuschen önologische „Tricks“ zwar für einen Frühling lang, rauben dem Wein jedoch sehr schnell das echte Gleichgewicht, das für seine Langlebigkeit unerlässlich ist.